Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB

A) Versicherungsbroker

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

Die folgenden AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Kunden und der ATG Business AG (folgend ATG genannt). Vorbehalten dieser AGB bleiben besondere getroffene Vereinbarungen. Der gesamte Inhalt gilt sinngemäss für weibliche und eine Mehrzahl von Personen.

Die ATG ist ein ungebundener Versicherungsvermittler für praktisch alle Versicherungszweige (ohne Rück­versicherungen). Die ATG sowie deren Kundenberater verfügen über die notwendigen Registrierungen zur Ausübung von Brokerdienstleistungen im Sinne der Schweizer Versicherungsaufsichtsgesetzgebung.

VERTRAGSGEGENSTAND

Der Kunde beauftragt die ATG im Sinne einer auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Geschäftsbeziehung mittels separater Brokervereinbarung (Mandat) mit der laufenden Betreuung seiner Versicherungen. Die hiernach aufgeführten Bestimmungen bilden integrierenden Bestandteil dieser Brokervereinbarung, welche nur durch ein von beiden Vertragsparteien unterzeichnetes Dokument abgeändert oder ergänzt werden kann.

DIENSTLEISTUNGEN ALS VERSICHERUNGSBROKER

Die ATG wird beauftragt, im Namen des Kunden mit Versicherern zu verhandeln, Offerten einzuholen und nach Genehmigung durch den Kunden, die Versicherung zu platzieren und zu betreuen.

Die ATG berät und betreut den Kunden in allen Versicherungsbelangen, die Bestandteil der Brokervereinbarung bilden. Die Auskünfte der Kundenberater und Fachspezialisten der ATG beruhen auf langjähriger Erfahrung. Sie vermögen eine Rechts- und Kapitalanlageberatung durch z. B. Anwälte, Banken oder durch allfällige Behörden im konkreten Fall nicht zu ersetzen.

ENTSCHÄDIGUNG

Für die Erbringung der Dienstleistungen gemäss Ziffer 3. wird die ATG mit einer marktüblichen Courtage oder Abschlussprovision, welche durch den Versicherer bezahlt wird, entschädigt. Andere Entschädigungsformen sind separat zwischen den Vertragsparteien schriftlich zu vereinbaren.

Für weitergehende Zusatzdienstleistungen, welche auf Wunsch des Kunden erbracht werden, wird die ATG dem Kunden einen Ansatz von CHF 150.--/Stunde (inkl. MwSt. von 8.00%) verrechnen.

Umsätze aus der Tätigkeit als Versicherungsbroker sind von der Mehrwertsteuer ausgenommen (Art. 21 Ziffer 18 MWSTG). Entschädigungen für Dienstleistungen gemäss Ziffer 3 gelten bei einer allfälligen Praxisänderung der Eidg. Steuerverwaltung unter Vorbehalt einer Mehrwertsteuernachforderung. Für korrekte Abführung allfällige Steuern des Kunden wie z. B. Versicherungs­steuern übernimmt die ATG keine Haftung.

ZUSAMMENARBEIT MIT VERSICHERERN

Die ATG verfügt über Zusammenarbeitsvereinbarungen mit allen wesentlichen in der Schweiz lizenzierten Versicherern (inkl. Krankenkassen), ist aber im Sinne der Schweizer Versicherungsaufsichtsgesetzgebung weder rechtlich noch wirtschaftlich noch auf andere Weise an ein Versicherungsunternehmen gebunden. Die ATG betreut die Versicherungsverträge des Kunden im Einvernehmen mit den zuständigen Versicherern. Die ATG erbringt in diesem Sinne auch Dienstleistungen, die zu einer teilweisen Arbeitsentlastung für die Versicherer führen.

Risikoidentifikation sowie Schadenbehandlung und Schadenerledigung besorgt der zuständige Versicherer in der Regel im Einvernehmen der ATG; auf Wunsch des Kunden unterstützt und begleitet die ATG den Kunden bei der Schadenbehandlung und Schadenerledigung. Das Inkasso der Prämie erfolgt in der Regel direkt durch den Versicherer (mit Prüfung und Weiterleitung durch die ATG).

KUNDENBETREUUNG

Zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem Kunden wird für die Betreuung seiner Versicherungen ein Kundenberater ernannt, welcher diesem als direkte Ansprechperson zur Verfügung steht und dessen gesamte Kundenbetreuung übernimmt (Mandatsleiter).

Die ATG ist Anlaufstelle im Sinne von Art. 45 Abs. 1 lit. d VAG.

DATENSCHUTZ, DATENSICHERHEIT UND VERTRAULICHKEIT

Die ATG leistet Gewähr, dass deren Mitarbeitenden ihnen anvertraute Daten gemäss den Grundsätzen des schweizerischen Rechts über den Datenschutz behandeln. Der Kunde stimmt einer Bearbeitung der Daten durch die ATG mittels von Versicherern angebotene Internetapplikationen zu, welche der vereinfachten administrativen Betreuung der Policen dienen. Sämtliche im Rahmen der Vertragsführung erlangten Daten des Kunden sowie Angaben betreffend dessen Geschäftstätigkeit werden vertraulich behandelt und einzig zum Zwecke der Ausübung der Brokervereinbarung bearbeitet. Träger dieser Daten werden bei der ATG unter Verschluss gehalten und sind lediglich den Mitarbeitern der ATG zugänglich. Gegenüber unbeteiligten Dritten wird uneingeschränkt über den Bestand des Vertragsverhältnisse hinaus striktes Stillschweigen gewahrt. Davon ausgenommen ist eine Weiterleitung der Daten an die Versicherer zwecks Ausschreibung bzw. Erneuerung der Policen sowie im Zusammenhang mit Schadenfällen.

 

B) Vermögensverwaltung

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)

Die folgenden AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Kunden und der ATG. Vorbehalten dieser AGB bleiben besondere getroffene Vereinbarungen.

LEGITIMATION UND SORGFALT

Die ATG prüft die Legitimation der Kunden und ihrer Vertreter mit der geschäftsüblichen Sorgfalt. Sie trifft angemessene Massnahmen zur Vermeidung von Betrügereien.

Der Kunde bewahrt seine Geschäftsunterlagen sorgfältig auf und hält Informationen, die Geschäfte im  Zusammenhang mit der ATG ermögli­chen, geheim, sodass Drittpersonen die nicht berechtigt sind nicht darauf zugreifen können. Bei der Erteilung von Aufträgen beachtet der Kunde alle zumutbaren Vorsichtsmassnahmen, um Betrügereien zu vermeiden.

Wer seine Sorgfaltspflichten verletzt, trägt den daraus resultierenden Schaden. Haben sowohl die ATG als auch der Kunde zum Eintritt des Schadens beigetragen, bestimmt sich nach den Grundsätzen des Mitver­schuldens, in welchem Umfang die ATG sowie der Kunde den Schaden zu tragen haben. Für die in den Verträgen geregelten Verluste sowie für Verluste aus Vermögensverwaltungsmandaten übernimmt die ATG keine Haftung.

HANDLUNGSUNFÄHIGKEIT DES VERTRETERS

Der Kunde hat die ATG umgehend zu informieren, wenn sein Vertreter nicht mehr handlungsfähig ist. Er trägt jeden Schaden, der aus mangelnder Handlungsfähigkeit seines Vertreters entsteht, es sei denn, er habe die ATG darüber informiert oder es wurde die geschäftsübliche Sorgfalt verletzt.

AUFTRAG

Gegenstand des Auftrags ist der durch die ATG für den Auftraggeber durchgeführte Wertpapier- und/oder Devisenhandel. Die ATG ist dabei in seinen Entscheidungen im Rahmen der vom Kunden gewählten Anlageformen und der schriftlich getroffenen Zusatzvereinbarung frei. Sämtliche Entscheidungen werden von der ATG nach bestem Wissen und mit dem ausschliesslichen Ziel getätigt, die Anlage des Kunden im Rahmen der vom Kunden gewählten Anlageform zu verwalten und zu vermehren. Der Auftragnehmer muss jedoch zu keinem Zeitpunkt seine getroffenen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen mit dem Auftraggeber abstimmen, ihm diese ankündigen oder diese im nach hinein begründen. Es besteht weiter keine Verpflichtung zu einem bestimmten Investitionsgrad.

BANK

Die Vermögensverwaltung wird über Depotverbindungskonten in entsprechend notwendiger Währung oder ein (ausschliesslich als Verrechnungskonto dienendes) Servicekonto sowie ein Wertpapierdepot bei einer geeigneten Bank (weltweit möglich) abgewickelt. Beide Konten werden vom Auftraggeber ausschliesslich zu diesem Zweck eingerichtet und lauten auf den Namen des Kunden. Eine Vermischung des Kapitals des Auftraggebers mit dem Kapital der ATG oder dem Kapital anderer Kunden ist somit ausgeschlossen. Die Vermögensverwaltung arbeitet vollkommen unabhängig von bestimmten Bankinstituten, empfiehlt dem Kunden aber eine Bank, der im betreffenden Wertpapier- oder Devisenhandels-Bereich geeignete Konditionen bietet. Ein Wechsel des Bankinstituts oder die parallele Zusammenarbeit mit mehreren Instituten ist möglich.

KONTO- / DEPOTVOLLMACHT

Der Auftraggeber erteilt der ATG eine Vollmacht, mit der die ATG insbesondere bevollmächtigt wird, die betreffenden Wertpapiere (Anleihen, Fonds/Indexzertifikate, Aktien bzw. Optionsscheine / Covered Warrants / Devisen, etc.) anzukaufen bzw. wieder zu verkaufen und sämtlichen Schriftverkehr sowie Kontoauszüge, Rechnungsabschlüsse, Wertpapier-, Depot- und Ertragsaufstellungen sowie den Steuerabschluss entgegenzunehmen und anzuerkennen. Die ATG ist allerdings weder zur Erteilung von Untervollmachten, noch zum Abschluss oder zur Änderung von Kreditverträgen berechtigt. Die Vollmacht kann vom Kontoinhaber jederzeit fristlos ohne Angabe von Gründen widerrufen werden.

AUSLAGERUNG VON GESCHÄFTSBEREICHEN (OUTSOURCING)

Die ATG kann Geschäftsbereiche und Dienstleistungen (zum Beispiel Devisenhandel, Informatik, etc.) an Dritte aus­lagern. Der Datenschutz bleibt dabei gewahrt.

BEARBEITUNG, AUFZEICHNUNG UND WEITERGABE VON DATEN

Die ATG ist berechtigt, Kundendaten für die Abwicklung und die Pflege der Geschäftsbeziehung zu bearbeiten und im Rahmen der Auslagerung von Geschäftsbereichen an ausgewählte Kooperationspartner weiter zu geben. Die ATG ist zudem berechtigt, zur Beweissicherung von Geschäftsabschlüssen die Telefongespräche aufzuzeichnen ohne den Kunden vorgängig zu informieren.

MITTEILUNGEN DER ATG

Mitteilungen der ATG gelten als zugestellt, wenn sie an die letzte vom Kunden bekannt gegebene Adresse oder gemäss seinen letzten Weisungen versandt wurden. Dies gilt auch für den Versand der Kundenunterlagen an die Adresse der ATG, sofern der Kunde diesen Wunsch schriftlich äussert (Zustellvereinbarung).

WAHL DER ANLAGFORM / ZUSATZVEREINBARUNG

Der Auftragnehmer bietet unterschiedlich risikoreiche Anlageformen an. Unter Beachtung der jeweils erforderlichen Mindestsummen entscheidet sich die ATG je nach persönlichen Anlagezielen und Risikobereitschaft (Risikoprofil­be­stimmung) zunächst für eine oder mehrere dieser Anlageformen. In der Regel wird dann für jede gewählte Anlageform getrennt jeweils ein Depot eingerichtet. Sämtliche Gewinne, Verluste, Zinserträge, Dividenden, Guthabenzinsen, Spesen und Bankgebühren werden dann direkt auf den einzelnen Depots verwaltet. Für die Höhe der Guthabenverzinsung, Bankgebühren etc. gelten jeweils die aktuellen Konditionen der gewählten Bank.

Innerhalb der einzelnen Anlageformen können des Weiteren zusätzliche Absprachen, z.B. über die zu wählende Anlagestrategie zwischen der ATG und dem Auftraggeber getroffen werden. Diese sind als Zusatzvereinbarung bei Auftragserteilung schriftlich zu fixieren. Es wird davon ausgegangen, dass risikoärmere Anlagen den Depots ohne Rücksprache beigemischt werden können.

TERMINGESCHÄFTSFÄHIGKEIT

Sollte auch der Handel mit Optionsscheinen Gegenstand des Auftrages sein, so muss des Weiteren die Termingeschäftsfähigkeit sowohl des Auftraggebers als auch der ATG bei der Bank vorliegen. Die dazu notwendige Aufklärung über Verlust­risiken in Verbindung mit Optionsschein- und Börsentermin­geschäften erfolgt dabei immer seitens der Bank.

STARTEINLAGE, BEGINN DER VERMÖGENSVERWALTUNG

Die Vermögensverwaltung beginnt, sobald der Vermögensverwaltungsauftrag durch die ATG angenommen wurde und nachdem sämtliche Voraussetzungen für die Aufnahme der Vermögensverwaltung erfüllt sind, also insbesondere die Konten/Depots eingerichtet sind, die Vollmachten erteilt wurden, die Termingeschäftsfähigkeit (falls notwendig) sowohl für den Auftraggeber als auch für die ATG vorliegt, und nachdem die Anlagebeträge auf dem Service-Konto des Auftrag­gebers eingegangen sind.

GEBÜHREN

Gewinnbeteiligung und Verwaltungspauschale

Die ATG berechnet für seine Tätigkeit für jede Anlageform getrennt eine Gewinnbeteiligung in Höhe von maximal 35 % zuzüglich der Verwaltungspauschale von maximal 2 %. Der Gebührentarif wird für jeden Auftragsnehmer in einer speziellen Vereinbarung schriftlich fixiert. Die ATG hält sich vor, den Gebührentarif jederzeit zu ergänzen oder abzuändern. Die Verwaltungspauschale und die Gewinnbeteiligung werden zu jedem Quartalsende fällig.

Mit dieser Gewinnbeteiligung sowie der Verwaltungspauschale sind sämtliche Unkosten, die der ATG entstehen, vollständig abgegolten. Insbesondere sind dies sämtliche Kosten für Kontoeinrichtung, Informationsbeschaffung und Auswertung, Verwaltungskosten, Erstellung der Depotberichte, Korrespondenz mit den Banken etc.

Bankgebühren, fremde Spesen, Zinsen, Dividenden

Sämtliche von den Banken direkt berechneten Gebühren, wie zum Beispiel Kontoführungsgebühren, Depotgebühren, Stornogebühren, Clearinggebühren, Limitgebühren, Courtagen bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren sowie alle von der Bank in Rechnung gestellten fremden Spesen, wie zum Beispiel Maklergebühren gehen immer zu Lasten des Depotverbindungs- oder Servicekontos des Auftraggebers und sind nicht in der Gewinnbeteiligung gem. Ziffer (13.1) enthalten.

BANKMITTEILUNGEN, QUARTALSBERICHTE, STICHTAGE

Sämtliche von der Bank versendeten Mitteilungen, Auftragsbestätigungen, Abrechnungen und Depotauszüge gehen auf Wunsch direkt an die Adresse der ATG. Der Auftraggeber enthält vom Auftragnehmer einen schriftlichen Vermögensbericht (Quartalsbericht), aus dem der aktuelle Wert seines verwalteten Vermögens hervorgeht (dieser Versand kann ebenfalls auf Wunsch an die ATG erfolgen). Diese Berichte können in Form eines Depotauszuges der jeweiligen Depotbank erfolgen. Die Stichtage, für die die Quartalsberichte erstellt werden sind jeweils die letzten Arbeitstage der Monate März, Juni, September und Dezember. Grundlage der Abrechnung sind die zum Stichtag jeweiligen aktuellen Kassakurse der Wertpapiere.

WIEDERANLAGE VON GEWINNEN

Sämtliche anfallende Gewinne, Zinsen und Dividenden können für die entsprechenden Anlageformen zur Reinvestition verwendet werden.

BERECHTIGUNG ZUR DURCHFÜHRUNG VON EIGENEN TRANSAKTIONEN DES AUFTRAGGEBERS

Sämtliche Transaktionen, die das Depotverbindungs- oder Servicekonto und Wertpapierdepot betreffen, dürfen ausschliesslich von der ATG durchgeführt werden. Sollte der Auftraggeber auch selbst Wertpapiertransaktionen tätigen wollen, so muss dies auf einem separaten Konto/Depot erfolgen. Ein Verstoss berechtigt die ATG zur fristlosen Kündigung dieses Verwaltungsauftrages. Bei eigenständig durch den Kunden durchgeführten Transaktionen übernimmt die ATG keine Haftung für das gesamte Mandat/die gesamte Kundenbeziehung (Risikostrategieeinhaltung, Verlustrisiko, Transaktionsrisiko, Liquiditätsrisiko etc.).

AUFSTOCKUNG DER KAPITALEINLAGE

Der Auftraggeber kann die Kapitaleinlagen seiner Depots jederzeit erhöhen, indem er den Betrag auf sein betreffendes Depot überweist und die Vermögensverwaltung umgehend davon unterrichtet. Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wird, kann die ATG stillschweigend davon ausgehen, dass der zusätzliche Betrag in derselben Art und Weise von der Vermögensverwaltung eingesetzt werden soll, wie die bisherige Einlage auf diesem Depot.

Auf Wunsch des Auftraggebers kann auch eine monatliche Überweisung per Dauerauftrag auf das Depotverbindungs- oder Servicekonto vereinbart oder die Übernahme von Wertpapierpositionen auf das zu verwaltende Depot vorgenommen werden.

REDUKTION DES KAPITALS

Um jeglichen Missbrauch auszuschliessen, wird für jedes Depot ein Referenzkonto (in der Regel das Depotverbindungskonto des Kunden) festgelegt. Kapitalentnahmen können dann ausschliesslich zu Lasten dieses Referenzkontos durchgeführt werden.

Eine Kapitalentnahme, getrennt für jede bestehende Anlageform, ist jederzeit möglich, sofern dadurch die Mindesteinlage der jeweiligen Anlageform nicht unterschritten wird. Grundsätzlich sollte die ATG möglichst frühzeitig über Zeitpunkt und Höhe eines geplanten Kapitalabzugs unterrichtet werden, um seine Vorgehensweise darauf abstimmen zu können.

KÜNDIGUNG

Die Verträge der ATG können vom Auftraggeber jederzeit fristlos oder auch zu einem bestimmten Termin ohne An­gaben von Gründen gekündigt werden, sofern nicht eine Mindestinvestitionsdauer festgelegt wurde. Bei fristloser Kündigung erlischt sofort die Kontovollmacht, d.h. es werden seitens des Auftragnehmers keinerlei Wertpapiertransaktionen mehr gestartet oder storniert, der Auftraggeber hat sich dann also sofort selbst um sein Konto/Depot zu kümmern. Insbesondere muss auf bestehende Kauf- oder Verkaufsorders sowie auf bestehende Depotanlagen vom Kontoinhaber selbst geachtet werden. Eine Gewinnbeteiligung wird fällig, falls zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung ein neuer Höchststand des Depots erreicht sein sollte. Sollte ein Vertrag in der schriftlich geregelten Mindestvertragsdauer gekündigt werden, so verpflichtet sich der Kunde, eine Entschädigung von max. 5% der Investitionssumme als Aufwandsentschädigung zu entrichten. Die ATG kann Verträge mit sechswöchiger Kündigungsfrist zum Quartalsende kündigen. Fristlose Kündigungen sind nur bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden möglich.

VERLUSTRISIKEN, HAFTUNG, GARANTIE

Durch die grosse Streuung (Diversifikation) und die verwendeten Anlageinstrumente durch die ATG muss ein Depotverlauf mit Schwankungen in Kauf genommen werden. Da es sich also bei allen angebotenen Anlagestrategien bzw. Anlageinstrumenten zwar um unterschiedlich risikoreiche, allesamt jedoch um Anlageformen handelt, kann jederzeit auch ein grösserer Verlust, im ungünstigsten Fall auch bis hin zu einem Totalverlust jeder Anlage (durch Konkurs des Emittenten oder Gläubigers, etc.) des eingesetzten Kapitals eintreten. Der Kunde muss bereit und wirtschaftlich in der Lage sein, eventuell entstehende Verluste selbst zu tragen.

Sollten durch den Kunden Restriktionen in Bezug auf die in der Vermögensverwaltung getätigten Anlagen bestehen, so ist sich der Kunde bewusst, dass eine ausreichende Diversifikation nicht mehr möglich sein könnte. Die ATG haftet in keinem Fall für aus seiner Tätigkeit entstehende Schäden oder Verluste mit Ausnahme von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Für alle erstellten Abrechnungen und Quartalsberichte wird dem Auftraggeber ein Einspruchsrecht von 30 Tagen eingeräumt.

 

C) Allgemeine Bedingungen zu AGB

GLEICHSTELLUNG DER SAMSTAGE MIT FEIERTAGE

Samstage sind im Geschäftsverkehr mit der ATG einem staatlich anerkannten Feiertag gleichgestellt.

GÜLTIGKEIT
Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung als unwirksam erweisen, so wird die Wirksamkeit dieser Vereinbarung im Übrigen davon nicht berührt. Alle abweichenden oder zusätzlichen Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

ÄNDERUNG DER ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die ATG behält sich jederzeitige Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Diese werden dem Kunden zugestellt und gelten ohne Widerspruch innert 30 Tagen als akzeptiert.