Individuelle Prämienverbilligung 2017

Gerne informieren wir Sie über das Vorgehen für die Beantragung der „individuellen Prämienverbilligung 2017“ im Kanton St. Gallen:

Wer hat grundsätzlich Anspruch auf eine Prämienverbilligung?
– Personen, die am 1. Januar 2017 ihren Wohnsitz oder ihren Aufenthaltsort im Kanton St.Gallen hatten.
– Zuzügerinnen und Zuzüger aus dem Ausland.

Bis wann ist der Anspruch geltend zu machen?
– Einreichfrist bis 31. März 2017 für voraussichtlich Berechtigte mit Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Kanton St.Gallen.
– Für ab dem 2. Januar aus dem Ausland Zuziehende endet die Antragsfrist am 31. Dezember 2017.

Wie ist der Anspruch geltend zu machen?
– Personen, die keine Anmeldung erhalten, können auf der Internetseite www.svasg.ch/ipv eine Selbstberechnung vornehmen und das Formular ab Anfang 2017 online ausfüllen, herunterladen oder bei der AHVZweigstelle beziehen.
– Personen mit EL-Anspruch wird die Prämienverbilligung ohne Anmeldung direkt den entsprechenden Krankenversicherern überwiesen und den Prämienrechnungen gutgeschrieben.

Was geschieht bei Änderungen im Prämienverbilligungsjahr?
– Neuberechnung bei Geburten auf Antrag bis spätestens 31. März des Folgejahres.
(Quelle: www.svasg.ch/ipv)

Gerne informieren wir Sie über das Vorgehen bei der Besprechung in Bezug auf Ihre Steuererklärung 2016.

 

Begrenzung Pendlerabzug: Änderungen für Personen mit Geschäftsfahrzeugen

Was ist neu?

In der Steuererklärung dürfen die Pendlerkosten nicht mehr vollumfänglich in Abzug gebracht werden.

Bei den direkten Bundessteuern (DBSt.) gilt ein maximaler Abzug von CHF 3000.–/Jahr (Beginn Steuerjahr 2016). Gleichzeitig wurde in diversen Kantonen (ebene Kantons- und Gemeindesteuer/KGSt.) aufgrund des FABI-Entscheides vom 09.02.2014 unterschiedliche Begrenzungen eingeführt (Beginn Steuerjahr 2016 oder 2017).

Diese Begrenzungen haben Konsequenzen für Angestellte mit einem Geschäftsfahrzeug (Kreuz im Lohnausweis „F – Unentgeltliche Befürderung zwischen Wohn- und Arbeitsort“):

Der Arbeitsweg für Angestellte mit Geschäftsfahrzeug muss neu als Einkommen deklariert werden, sofern die „Kilometerentschädigung“ über der maximalen Begrenzung liegt (es handelt sich um einen sogenannten „geldwerter Vorteil“):

Beispiel Direkte Bundessteuer/DBSt.:
Der Arbeitsweg (Hin- und Rückweg) pro Tag beträgt 25km. – Anzahl Arbeitstage 230/Jahr – CHF 0.70/Kilometer (nicht mehr abgestuft)
Entspricht einem geldwerter Vorteil von CHF 4’025.–
Maximaler Pendlerabzug DBSt. 2016 von CHF 3’000.–
Steuerbares Mehreinkommen: CHF 1’025.–

Die gleiche Berechnung wird für die KGSt. angewendet – mit den maximalen Begrenzungen des jeweiligen Kantons.

Möglichkeiten für Aussendienstmitarbeitende:

a) effektive Abrechnung der Aussendiensttage in %: Sie führen als Mitarbeiter eine Liste, an welchen Arbeitstagen Sie ins Büro gefahren sind und an welchen Tagen Sie Kundenbesuche vorgenommen haben (beides an einem Tag gilt als „halber“ Tag). Anhand Ihrer Liste vermerkt Ihr Arbeitgeber im Lohnausweis den „Anteil Aussendienst XX% effektiv“.

b) pauschale Abrechnung der Aussendiensttage in % anhand „Funktions-/Berufsgruppenliste“ der eidg. Steuerverwaltung: Anhand der Liste wird auf Ihrem Lohnausweis „Anteil Aussendienst XX% pauschal nach Funktions-/Berufsgruppenliste“ deklariert.

Je höher dieser Prozentsatz liegt, desto weniger „Zusatzeinkommen“ muss angerechnet werden.

Die Entscheidung welche Variante gewählt wird, liegt beim jeweiligen Arbeitgeber: Die Variante „A“ welche unter Umständen für Arbeitnehmende attraktiver sein kann, ist teilweise mit einem sehr hohen Aufwand für den Arbeitgeber verbunden.

Bei Fragen rund um die Änderungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht unseren Steuerexperten anzufragen: steuern@atg-business.ch. Die Steuerberatung und Auskünfte werden mit einem Ansatz von CHF 150.–/h verrechnet.